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5.8.2010 von Th. Loch.
Sonderführung Stadtmauer!
Unabhängig der letzten Beiträge, welche Folge einer E-Mail des Geschäftsführers der QTM GmbH sind, hier nun der Inhalt eines weiteren E-Mails, welches auf eine interessante Führung verweißt. Diese Information weiter zu Verbreiten und damit für die Veranstaltung zu werben, steht nichts im Wege.
Wie der angeführten Presseinformation zu entnehmen ist, geht es diesesmal um die Quedlinburger Stadtbefestigung, ins besondere um die noch erhaltene Stadtmauer. Sicher wird auch zu erfahren sein, warum gerade in Quedlinburg noch erhebliche Teile dieser mittelalterlichen Mauer zu finden sind.
Einmal monatlich bietet die Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH öffentlich Führungen an, die sonst gar nicht oder nur als Gruppenführung gebucht werden können. Erstmals seit vielen Jahren geht es dieses Mal zu verschiedenen Abschnitten der Quedlinburger Stadtmauer. Kaum eine Stadt verfügt über eine noch so fast vollständig erhaltene Stadtmauer wie die UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg, die in früheren Jahrhunderten als Wehr- und Zollmauer diente. Von ursprünglich dreizehn Stadtmauertürmen sind immer noch sechs mehr oder weniger gut erhalten. Viele Abschnitte der Stadtmauer sind gar nicht einfach zu finden, da diese im Laufe der Jahrhunderte von Häusern umbaut oder sogar als Hausmauer verwendet wurden. Unsere qualifizierte Stadtführerin führt zu bekannten und kaum bekannten Teilen der ehemaligen Befestigungsanlage Quedlinburgs.
Am Sonntag, den 22.August 2010, startet um 11.00 Uhr vor der Quedlinburg-Information am Markt 2 die Sonderführung. Der Preis beträgt 6 € pro Person, Kinder von 6 bis 12 J. 3 €, jüngere Kinder frei.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher wird um eine Voranmeldung gebeten bis zum 21.08.10, 13.00 Uhr, direkt in der Quedlinburg-Information am Markt 2 oder über 03946-905624 bzw. qtm@quedlinburg.de.
Quedlinburg, 05.08.2010
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5.8.2010 von Th. Loch.
Morgen ist es soweit!
Morgen ist es nun so weit und so werde ich diesen Beitrag, einer Drohung folgend, erst einmal löschen. Selbiges trifft für meine Auseinandersetzung mit dem Schreiben des Herrn Bracht zu. Aber warum eigentlich, gibt es nicht auch so etwas wie Meinungsfreiheit? Und liege ich mit meiner Einschätzung falsch? Eigentlich doch nicht, nur hat in unserer Gesellschaft ein Gewöhnungsprozess gegenüber solcher Schreiben, wie ursächliches E-Mail, eingesetzt und nur selten scheinen Inhalte hinterfragt zu werden. Verwunderlich ist solches kaum, da es üblich geworden ist, selbst in Bescheiden von Behörden, gleich mit den Konsequenzen zu drohen, welche dem Beschiedenen erwarten, wenn er z. B. nicht zahlt, oder mit der Zahlung in Rückstand gerät. Die Behörden sparen sich damit zwar eine Mahnstufe, nur zu welchem Preis? Da ein jeder Erhalter eines solchen Bescheides von vornherein als Zahlungsunwillig, oder der Zahlung sämiger, oder gar des Betruges verdächtigt wird! Nämlich um etwas anderes handelt es sich nicht, wenn in einem Bescheid Mahnklauseln gleich mit enthalten sind. Mit Bürgerfreundlichkeit hat dieses zwar nichts zu tun, genauso wenig wie mit Vertrauen in die Bürger, für welche eigentlich Verwaltungen da sein sollten, eher mit der Entfremdung dem Bürgern gegenüber. Der Bürger wird so nicht als Partner gesehen, sondern, wie es den Anschein hat, als Gegner.
Ähnlich auch im obigen Fall, anstatt sich mit denen auseinander zu setzten, welche gegen Urheberrecht verstoßen haben, wird die Keule jedem gezeigt und davor gewarnt, solches zu tun. Warum sieht man sich aber genötigt pauschal zu drohen, warum wird ein jeder Adressat dieser Mail verdächtigt? Gesund und konstruktiv wäre es, prinzipiell die Unschuld derer anzunehmen, welche sich eines solchen Vergehens nicht schuldig gemacht haben, und ihnen nicht zu unterstellen, dass sie dieses ja tun könnten. Andererseits, wenn nur diejenigen angeschrieben werden, welche sich unrechtmäßig auf den Seiten der QTM GmbH bedient haben, dann erfahren die Anderen ja nichts von dem im Text eingeführten Angebot, für einen Obolus dieses Recht erwerben zu können. Hier wird spekulativ mit Ängsten gearbeitet, in dem mit Folgen gedroht wird und ein Mittel, um diese abzuwenden, wird gleich mitgeliefert. Im Verkauf nicht unüblich und das Geschäft mit der Angst funktioniert nach wie vor.
Dabei sind das nicht die einzigen zu hinterfragenden Äußerungen des Geschäftsführers der QTM GmbH, so konnten jüngst der MZ auch andere Drohungen entnommen werden. Unter der Überschrift, „Frontalangriff grün gegen rot“, welche keinen politischen, sondern einen wirtschaftlichen Hintergrund hat, weil in Quedlinburg gleich neben der Information der Stadt (rotes Logo), eine neue Information eröffnet wurde (grünes Logo). Am Ende des Textes kommt Herr Bracht zu Wort und folgende Aussagen sind es durchaus Wert ihrer Bedeutung entsprechend hinterfragt zu werden: „Thomas Bracht, Geschäftsführer der QTM, traut dem neuen Konkurrenten ein qualifiziertes Tourismusmarketing nicht zu. “Das Ganze wird nur zur Verwirrung der Gäste führen, die Menschen werden sich schlecht beraten fühlen und sich beklagen, weil sie verärgert werden. Im Endeffekt ist das schlecht für das Image der Stadt und damit für den Tourismus”, sagt er. Der neue Nachbar stelle sich die ganze Sache zu einfach vor, und um den Harz als Ganzes zu vermarkten, dafür gebe es den Harzer Tourismusverband. Was die Gästeführer betrifft, hält sich Bracht noch zurück. Es werde aber keinen Stadtführer geben, “der für ihn und für uns läuft”, gibt er sich kämpferisch. Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit sieht Bracht nicht, “denn das einzige Angebot seinerseits bestand darin, uns mehrheitlich zu übernehmen. Aber es kann nicht sein, dass ein einzelner Hotelier über den Tourismus einer Stadt bestimmt.” Auch auf das Angebot, Michael Riegler bei der QTM zu beschäftigen, habe er natürlich ausgeschlagen. “Der Mann ist Historiker, kein Touristiker”, so Bracht. Er habe jedenfalls erst einmal eine einstweilige Verfügung beim Landgericht beantragt - wegen der Namensgleichheit “Quedlinburger Stadtinformation”.
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