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26.10.2010 von Th. Loch.
Kritik die trifft, oder treffende Kritik!
Jedenfalls hat Kritik getroffen und die Auswirkungen sind zu spüren, für mich. Sanktionen wurden verhängt, nicht nur der Eitelkeit geschuldet! Gegenstand der Betrachtung wurde es, nach dem ich fragend eine Vorgehensweise monierte, kritisierte und nun werde ich einen Brief erhalten und wahrscheinlich und wenn ich brav und anständig bin, meine Kritik der Öffentlichkeit entziehe, kann ich hoffen, dass die Sanktionen aufgehoben werden. Welch Gnade, welche mir zu Teil werden kann, welch Preis, der dafür zu zahlen ist!
Selbst soll ich mich verleumden, Kritik hat gefälligst eine angemessene, angenehme Form für den Kritisierten, oder die kritisierte Sache zu haben. Verhalten sollte sie daherkommen, vorsichtig, damit die Reaktion abgestimmt werden kann und nicht dem Kritisierten schadet. Ja, so ist das Leben, ich hab gespielt, und habe noch lange nicht verloren, denn das Spiel geht weiter!
Nun, es ist die Frage, beug ich mich des schnöden Mammon streben, oder bleib ich Mensch und werde es sein?
Ist es nicht pervers, das Mensch sich selber muss verleumden, um schlicht und einfach leben zu können? Ist das die große Freiheit, der Knechtschaft fremden Willens sich zu ergeben? Ist es das große Hoffen, der Gnade zu erliegen? Ist es die Illusion, gefolgt angedeuteter Versprechen? Allein die Tat kann überzeugen!
Allgemein und undifferenziert, so fließen die Gedanken, wenn der Gegenstand ungenau, oder gar nicht benannt! Doch wohlgemerkt, es wird so sein, ich werde ihn benennen, wenn Reaktion praktisch in Erscheinung tritt. Dann werde ich wissen konkret zu reagieren, wie es meiner Natur, welche es mir widerstrebt zu leugnen, eigen ist!
Nicht ohne Grund, hier im Blog und nicht in all den anderen, sei dieser Text zu vernehmen, da hier der Zusammenhang, ohne ihn zu benennen, am offensichtlichsten zu Tage tritt. Und auch nicht ohne Grund, hab ich mich einige Zeit ruhig verhalten. So braucht das eine, wie das andere, gelegentlich Zeit um sich zu gestallten, auch um zu warten und verharren, auf dass was wird geschehen. Kommt es so wie vorausgesehen, oder doch anders, findet man Bestätigung für seine Meinung, oder war der Täuschung man erlegen?
Nein, wie es aussieht habe ich mich nicht getäuscht, auch wenn Illusion geweckt, es könnte sich um Täuschung handeln. Ja, die Welt ist so wie ich sie sehe und nicht, wie sie vorgibt zu sein! So bin ich doch Realist! Dabei wäre es gelegentlich recht angenehm, wenn sie so sein würde, wie sie nicht ist, aber all zu oft dargestellt wird. Aber allein das praktische Leben, belehrt uns eines Besseren!
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