Archive für 18.1.2011

Sabber - Lyrik // Kunst // Trash aus Quedlinburg

Sabber, …

Gestern wurde ich mit „Sabber“ konfrontiert, nicht das ich etwa sabberte oder angesabbert wurde, nein, es handelte sich um ein Heftchen gleichen Namens, welches man unter anderem im Studiokino des Kulturzentrums in der Reichenstasse in Quedlinburg für einen (1,-) Euro erwerben kann. Zwar hatte ich das 15 Seiten (plus Rückseite) starkes Heft unter andern Prospekten liegen sehen, nur wusste ich nichts damit anzufangen und mir fehlte auch die Zeit, einen Blick hineinzuwerfen. Nach dem die Kinoveranstaltung zu Ende war, ich mit dem Aufräumen fertig und mir ein Bier zum Tagesausklang gönnen wollte, wurde ich gefragt, ob ich eines dieser Hefte verkauft hätte. Das hatte ich nicht, ich hatte nicht einmal darauf verwiesen, da ich mit dem Heft nichts anfangen konnte. So ließ ich mich aufklären und konnte erfahren, dass das Thema dieses ersten Heftes Liebe ist und Künstler aus Quedlinburg sich in verschiedenster Form zum Thema äußern. Ich erwarb eines der Hefte und da es auch reichhaltig bebildert ist, so manche Schriftgröße so gewählt wurde, dass sogar ich sie ohne Lesebrille erfassen kann, nahm das Lesen nicht viel Zeit in Anspruch.

In diesem Zusammenhang konnte ich feststellen, dass kurze Gedanken genauso zu finden sind, wie Gedichte, Kurzgeschichten, Erfahrungsberichte und einen Reisebericht aus Paris. Dabei wird das Thema Liebe, aber deren Folgen durchaus freizügig, keineswegs verkitscht oder verklärt, von den verschiedensten Seiten betrachtet. Inhaltlich sind die Beiträge interessant und es hat Spaß gemacht sie zu lesen, auch wenn es gelegentlich etwas langatmig wurde. Kurzweil verspricht das Heft trotzdem und es ist zu wünschen, dass die gedruckten Exemplare ihre Abnehmer finden.

Der Preis von einem Euro ist mehr als gerechtfertigt, würde aber gerade einmal reichen, die Druckkosten abzudecken, konnte ich erfahren. Ich selbst habe ja ein Exemplar erworben und werde heute Abend im Studiokino auf das Hefte verweisen, immerhin kann ich jetzt etwas damit anfangen.

Im Heft selbst wird auf folgenden Blog gleichen Namens verwiesen.

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