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28.2.2011 von Th. Loch.
Kabarett März 2011
Nun ist der Februar eigentlich schon zu Ende, hat ja nur 28 Tage und 2011 ist kein Schaltjahr. Ab Morgen ist März, wobei heute schon frühlingshaftes Wetter lockt, die Sonne scheint, der Himmel ist blau und die Temperaturen liegen knapp über 0°. Und im März gibt es auch wieder eine Kabarettveranstaltung im Kulturzentrum Reichenstraße in Quedlinburg, wie ich einem E-Mail entnehmen kann. Lange braucht sich nicht mehr geduldet werden, denn schon am 06.03.2011, um 19.00Uhr wird „ein bunter Straus Neurosen“ überreicht.
Hier der E-Mailtext:
06.03.2011 > ANDREA KULKA ‘Ein bunter Strauß Neurosen’
Explosiv - feurige Rampensau serviert urkomische weibliche Erkenntnisse
Gebunden wird ein Energie geladener Strauß Neurosen, der die Lachmuskeln beiderlei Geschlechts strapaziert und eine Frage offen lässt: Ist der Eisprung eine sportliche Disziplin?
Durch ihren Humor zur schwarzen Rose mutierend, brilliert Andrea Kulka mit reinem Wortkabarett, wie auch kräftiger und zugleich engelhafter Gesangsstimme.
In verschiedenen Rollen beweist die Powerfrau eine große Wandlungsfähigkeit und liegt im ständigen Kontakt mit den Zuschauern oder ihrer Musikerin. Jeder Ein- oder Widerspruch wird durch der Kabarettistin sehr witzigen Schlagfertigkeit, wie auch großer Improvisationsgabe im Keim erstickt.
Als Voyeur im kollegialen Zickenkampf bekommt der Zuschauer satirisch-ironische, frech-frivole, absurde und auch alberne Köstlichkeiten serviert. …
www.andreakulka.de
www.kabarett-genial.de
Sonntag, 06.03.2011 - Einlass: 19:00 Uhr - Beginn: 20:00 Uhr
(Da am Samstag und am Sonntag unser Büro nur eingeschränkt besetzt ist, bitten wir um Kartenreservierungen unter: 0175 / 51 10 607)
Booking // Öffentlichkeitsarbeit
KuZ Reichenstrasse
Reichenstrasse 1
06484 Quedlinburg
03946 - 2640
www.reichenstrasse.de
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25.2.2011 von Th. Loch.
Defizite des Harzticket, weiter Informationen!
Nun hatte ich diesen Beitrag zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht, wobei ich hier weiterführende Gedanken zum Thema Hatix (Harzticket) aufgeschrieben habe. Heute nun findet sich in der MZ ein Leserbrief zum MZ-Beitrag, welcher sich mit den unterschiedlichen Sichtweisen auseinandersetzt. Prinzipiell hat der Autor, von seiner Funktion her Geschäftsführer der Quedlinburg Marketing GmbH, nichts gegen dieses Ticket, setzt sich dann aber berechtigter Weise mit den Defiziten des Angebots, sowie verschiedener Vorbehalte auseinander. Zum Vorteil gereicht ihm, dass er, auf Grund seiner Funktion, über die notwendigen Hintergrundinformationen verfügt, und so einige interessante Zahlen genannt werden, wie z. B., dass aus den Kurtaxeneinnahmen ca. 100.000,-€ an die Harz AG jährlich fließen müssten. Ich hatte eine niedrigere Zahl zugrunde gelegt, dabei die eingemeindeten Kommunen aber nicht berücksichtigt. Jedenfalls kann dafür schon anständig Bus gefahren werden.
Nachteile des Angebotes ergeben sich aus der Strukturierung touristischer Übernachtungsangebote, wie auch aus den Busverbindungen, Fahrtruten und Anbindungen selbst. Interessant ist in diesem Zusammenhang, welchen Zuwachs Quedlinburg an Bettenkapazitäten durch die Eingemeindung von Rieder, Gernrode und vor allem Bad Suderode zu verzeichnen hat. Dass deren Interessen nun auch berücksichtig werden müssen, liegt auf der Hand, genau wie das Angebot der Harz AG sehr dürftig ist, da es sich allein auf Busverbindungen beschränkt. Verwundern sollte letzteres allerdings nicht, da eine Erweiterung der Zahl der Verkehrsunternehmen, die Gewinne der Harz AG nicht unerheblich schmälern würden. Erschwerend kommt noch hinzu, dass HSB und HEX keine öffentlichen Verkehrunternehmen sind und so weniger Einfluss auf die Preisgestaltung genommen werden kann. Letztlich und wie an anderer Stelle schon erwähnt, ist die Harz AG eine Unternehmen privat öffentlicher Partnerschaft, in welchen es üblich ist, dass der öffentliche Teil, die Gewinne des privaten Teils zu realisieren hat. Eigentlich ist dieser Umstand schon Grund genug, die Finger davon zu lassen.
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24.2.2011 von Th. Loch.
Noch mal zum Harzticket (Hatix),
Nun ist es durchaus Berechtigt und gut, über den Sinn eines solchen Tickets nachzudenken, und für und wieder abzuwägen. Das es Gründe gibt, welche dagegen sprechen, liegt auf der Hand, auch ohne zu spekulieren und zu vermuten. Die Gründe für ein solches Ticket sind hingegen dürftig! Denn nur um Touristen etwas für ihre Kurtaxe zu bieten, also bitten um des Bittenswillen, läst einige Fragen offen und ist letztlich nur Augenwischerei, wenn die Leistung selbst betrachtet wird. Somit gibt es durchaus Gründe dafür, wenn oberflächlich betrachtet wird. Und selbst Diskussionen schützen nicht immer davor an der Oberfläche zu verweilen. Was aber wenn etwas tiefer gegriffen wird und konkrete Zahlen in die Betrachtung einbezogen werden.
So wurden 2009 für Quedlinburg 181.847 Übernachtungen vermerkt, wobei die „Angaben des Statistischen Bundesamtes“ Betriebe ab 8 Betten berücksichtigt. Da es in Quedlinburg aber nicht wenige Übernachtungsmöglichkeiten unterhalb dieser Bettenzahl gibt, und die Kurtaxe erst 2009 eingeführt wurde, kann davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Übernachtungen etwas höher ausgefallen ist. Wie die aktuellen Zahlen aussehen, kann ich nicht sagen, sie werden sich wahrscheinlich in besagter Größenordnung bewegen.
Die Besucherzahl gerundet auf 181.000 einmal zu Grunde gelegt, würde Bedeuten, dass an die Ticket betreibende Gesellschaft, die Harz AG, ein Unternehmen privat öffentlicher Partnerschaft (Public Private Partnership) jährlich 54.300€ zu zahlen wären. Wie für solche Unternehmen üblich, sind sie darauf ausgelegt, private Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit zu erzielen. (Ein gutes Beispiel dafür ist die zu eröffnende Terme in Thale, für welche die Stadt jährlich und das 30 Jahre lang, 487.000 Euro zahlen muss, unabhängig von der Ertragslage.) Was auch in diesem Fall nicht anders ist, da die Gelder dem Einfluss der Stadt entzogen werden. Solche Gesellschaften dienen in erster Linie dazu, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren, was über diesem Weg sogar parallel erfolgen kann. Wenn nun die Kurtaxe nicht um besagte 30 Cent erhöht wird, ja werden kann, wäre dieser Beitrag von der gegenwärtigen Kurtaxe zu zahlen. Was nichts anderes bedeuten würde, als das der Kommune dieses Geld eben nicht mehr zur Verfügung steht. Unterm Strich dem Einfluss der Kommune also entzogen. Wen dann noch davon ausgegangen wird, dass nicht unbedingt jeder Tourist das Bedürfnis verspürt Bus zu fahren, kann ein solches Ticket nicht als vorteilhaft betrachtet werden. Nicht für die Stadt, aber auch nicht für die Touristen!
In diesem Zusammenhang wäre es durchaus interessant, wenn die Harz AG die Karten auf den Tisch legen würde, in dem Verträge und Kostenstruktur allseitig offen gelegt werden, welche mit dem Harzticket verbunden sind. Also nicht nur die Verträge mit den Kommunen, sondern auch die mit den Busunternehmen geschlossenen. Das die Harz AG daran interessiert ist, dass gerade auch eine Stadt wie Quedlinburg sich daran beteiligt, ist in erster Linie der touristischen Bedeutung der Stadt geschuldet, sowie der Übernachtungszahlen, welche dem Vorhaben einen bestimmten Grundsockel an Einnahmen sichert. Die Vorsicht, welche durch den Stadtrat und dem Ausschuss an den Tag gelegt wurde, ist zu begrüßen, genau wie die Skepsis des Bürgermeisters, sowie des Geschäftsführers der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH. Wobei die Begründung einer Ablehnung eigentlich nicht der Spekulation und Vermutung bedarf.
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24.2.2011 von Th. Loch.
Harzticket und Kurtaxe, Bus fahren bis zum Abwinken!?
Umverteilung ist nicht, mehr soll es aber auch nicht sein und so kommt sich der Geschäftsführer der Harz AG „wie ein Staubsaugervertreter vor.“ Sicher ein erfolgloser, wobei es ja auch erfolgreiche Staubsaugervertreter geben soll, welche den einen und anderen Staubsauger verkaufen. Somit ein etwas hinkendes Gleichnis, was die Frage aufwirft, ob der Herr etwas gegen Staubsaugervertreter hat, wenn er abwertend fabuliert? Eines hat er in jedem Fall mit einem Staubsaugervertreter gemein, er wollte etwas verkaufen, in seinem Fall pries er Quedlinburger Stadträten, also Volksvertretern „die Vorzüge des Harz-Tickets“, welches diese nicht unbedingt kaufen wollten, jedenfalls nicht sofort, wie einem Beitrag in der MZ zu entnehmen. (Was macht eigentlich ein Staubsaugervertreter, vertritt er Staubsauger, oder verkauft er diese? Und was macht eigentlich ein Volksvertreter vertritt …? Vielleicht doch nicht so schlecht, das Gleichnis.)
Wie für Verkaufsstrategen üblich, wird das Produkt angepriesen und vor allen auch darauf verwiesen, wie viele sich schon dafür entschieden hätten. Der Preis wird auch genannt, es kostet nur 30 Cent pro Übernachtung und Tourist und dafür kann er, der Tourist, mit den Bus kreuz und quere durch den Harzkreis fahren. Ist doch was, die Kommune hat eine Gegenleistung für die Kurtaxe, der Tourist kann Bus fahren bis zum Abwinken und die Harz AG freut sich, denn ihr Topf für ihr Projekt füllt sich.
Aber „Quedlinburg zögert noch“, nicht ganz Quedlinburg, aber doch einige Entscheidungsträger! Dass diese, wie im Verkauf oft üblich, Einwände und/oder Vorwände parat haben, wundert nicht, ein guter Verkäufer kennt den Unterschied und weiß damit umzugehen. Und da vorbeugen besser ist, als nach hinten fallen, wird als Gegenargument schon mal angebracht, was der Tourist so alles bemängeln könnte, ob er es würde, bleibt zwar dahingestellt, die Vermutung, der Verdacht allein schon zählt! Jedenfalls für den Geschäftsführer der Quedlinburg Marketing GmbH, wie dem Beitrag zu entnehmen, und alles andere als neu ist. Woher der Wind aber eigentlich weht, ist auch zu erfahren, wenn geschrieben wird, das im Falle der „Kurtaxe – ein Mehr um mindestens 30 Cent pro Übernachtung … notwendig“, und dieses „den Hotels und Pensionen schwer zu vermitteln“ wäre. Das ist schon ein Problem, da es für die Kurtaxe keine nennenswerte Gegenleitungen gibt und die Kurtaxe eigentlich schon verplant ist, scheint umschichten nicht möglich, und so muss der Preis für grenzenloses Bus fahren, in den Grenzen des Harzkreises, eben zusätzlich erhoben werden.
Welche Schlüsse aus der Feststellung der Mängel des Harzticket und der schwer zu vermittelnden Erhöhung der Kurtaxe gegenüber „den Hotels und Pensionen“ gezogen werden können, sei jeden selbst überlassen.
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23.2.2011 von Th. Loch.
Ein schweres Erbe, mit dem trotzdem sorgsam umzugehen ist!
Nun befindet sich Sachsen-Anhalt im Wahlkampf, das unliebsame Entscheidungen in diesem Zusammenhang gern verschoben, oder delegiert werden, ist nicht neu und trifft auch für das Kurzentrum in Bad Suderode zu. Zum Thema selbst hatte ich einige Texte geschrieben, in welchen ich Gedanken zum Kurzentrum, gerade auch im Zusammenhang mit einer eventuellen Privatisierung, niedergeschrieben habe. Das dieses nicht unberechtigt war, ist einem weiterem Beitrag zum Thema in der MZ von heute zu entnehmen.
In erster Linie geht es um die nochmalige und weitere Beratung des Wirtschaftsplans fürs Kurzentrum, auf Grund der veränderten Lage, durch den neuen Betriebsauschuss. Zwar ist dieser Plan schon beraten worden, nur nicht im Rahmen der neuen Einheitsgemeinde. Das in diesem Zusammenhang gerade der Vertreter und Landtagskandidat der CDU mehr Zeit einfordert, ist wohl eher dem Umstand geschuldet, keine unpopulären Entscheidungen vor den Landtagswahlen zu treffen, denn die entsprechenden Unterlagen müssten zumindest den Politikern vorliegen, gerade wen diese öfter schon Gegenstand von Betrachtungen waren. Und immerhin ist es ja gerade die CDU geführte Landesregierung, welche die Zuschüsse fürs Kurzentrum gestrichen hat, um die Signale auf Privatisierung zu stellen. In diesem Zusammenhang war man sich nicht einmal zu schade, eine Schließung des Kurzentrums in Betracht zu ziehen, wobei der Schwarze Peter der Stadt Quedlinburg, als neuen Eigner, zugeschoben wurde. Dabei diente das Gespenst einer Schließung, mit all seiner wirtschaftlichen Folgen für die Region, eher dem Zweck, das kleinere Übel, eine Privatisierung des Kurzentrums, den Bürgern schmackhaft zu machen. Dieses wird vor allem dann sichtbar, wenn betrachtet wird, welche wirtschaftlichen Folgen der Bau und der Betrieb des Kurzentrums hatten und weiterhin haben wird. Das Kurzentrum ist ein wirkungsvolles Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung, gerade auch, weil von diesem besonders kleine und mittlere regionale Unternehmen partizipieren.
Das ein solches Kurzentrum, allein schon auf Grund seiner Strukturierung, nicht kostendeckend arbeiten kann, nicht einmal kostenneutral, liegt auf der Hand und war von Anfang an nicht anders zu sehen. Darüber können auch optimistische Prognosen nicht hinwegtäuschen, besonders wenn sie all zu schnell von der Realität überholt werden. Nun gibt es ein Gutachten, welches für solche Situationen nicht ungewöhnlich ist, und in dem festgestellt wird, das nach vorgenommen Investitionen, die Verluste erheblich reduziert werden können, wobei unterm Strich Verluste bleiben werden! Und sicher wird da auch etwas möglich sein, allein ohne Zuschüsse wird es aber nicht gehen und in diesem Zusammenhang ist das Land Sachsen-Anhalt nach wie vor in der Verantwortung.
Was nun die wirtschaftliche Situation des Kurzentrums betrifft, ergibt sich ein anderes Bild, wenn das Kurzentrum nicht allein, sondern einer Funktion nach, als ein Instrument beständiger Wirtschaftsförderung, gesamtwirtschaftlich, im Zusammenhang mit den Einnahmen, welche vom Kurzentrum abhängige Unternehmen erzielen, wie auch daraus resultierende Steuern, betrachtet wird.
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10.2.2011 von Th. Loch.
Woher hat der Schreckensturm seinen Namen?
Der Schreckensturm hat seinen Namen von einer seiner Funktionen her. Zum einen ist er ein Turm in der Stadtmauer, welcher der Verteidigung diente und der wie alle Türme auf der Westseite der Altstadt von Quedlinburg, für Stadttürme sehr hoch gebaut ist. Dieses hatte zwei Gründe, zum einen befinden sich im westlichem Vorland Hügel, welche einer weiten Sicht im Wege stehen und zum anderem besagt eine Legende, dass die Türme vom Lösegeld errichtet wurden, welches der Regensteiner Graf für seine Freilassung 1337 zahlen musste. Die Türme wurden so hoch gebaut, damit der Graf an seine Schmach erinnert werden sollte, wenn er von seiner Burg in Richtung Quedlinburg schaut. Die Auseinandersetzung ist belegt, auch das der Regensteiner an die Stadt zahlen und ein Waldstück abtreten musste, das davon die Türme gebaut wurden hingegen nicht, in die Zeit passen würde es aber.
Wie die anderen Türme der Stadt, hatte auch der Schreckensturm eine zweite Funktion. So wurde er im Jahre 1500 als Marterturm erwähnt und ab 1575 als Schreckensturm. Somit ist der Schreckensturm ein Zeugnis für die Art der Gefangenschaften in früherer Zeit. Das sich in diesem, neben einem Verließ, auch eine Kammer fürs peinliche Verhör befand, brauche ich wohl nicht extra erwähnen. Übrigens hatte man bei Grabungen im Schreckensturm etliche Gebeine gefunden, was darauf schließen lässt, dass man Gefangene dort verhungern lassen hat. Gefängnisse, wie es sie heute gibt, sind eine Erfindung der Neuzeit, im Mittelalter gab es entweder Verließe in Türmen, in Rathäusern, aber auch massive Holz“kisten“, in denen Menschen eingesperrt wurden, wie den Quedlinburger Raubgrafenkäfig, welcher heute im Schlossmuseum zu besichtigen ist. Wenn jemand eingesperrt wurde, hatte dieses meistens einen besonderen Grund, entweder ging es um Lösegeld, oder andere Möglichkeiten zur Umwandlung einer Strafe, ansonsten wurde die Strafen gleich vollstreckt und diese reichten, von an den Pranger stellen, über Verstümmlungen, bis hin zum Tot.
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9.2.2011 von Th. Loch.
Heute erhielt ich folgendes E-Mail, in welchen eine Interessante Ausstellung angekündigt wird.
GEHEIME ZEICHEN - die Kunst der Papiermacher
12. Februar bis 26. März 2011
Galerie “Weisser Engel”
Lange Gasse 33, 06484 Quedlinburg
Öffnungszeiten:
Mi. - So.: 10:00 - 17:00 Uhr
Ausstellungseröffnung: Fr., 11.2., 19:30 Uhr
Vortrag: Fr., 25.3., 19:00 Uhr
Die Galerie der Lebenhilfe „Weisser Engel“ präsentiert ab dem 12. Februar eine neue Ausstellung unter dem Titel „Geheime Zeichen – die Kunst der Papiermacher“. Zur Eröffnung am Freitag, 11.2.2011 um 19:30 Uhr wird es viel Interessantes zu sehen, zu hören und zum ausprobieren geben rund um das Wasserzeichen.
Wasserzeichen haben wir täglich in der Hand - mit unseren Geldscheinen. Doch wie entstanden sie, wie kommen sie in das Papier? Die Papiermühle Weddersleben präsentiert eine umfangreiche Sammlung an großformatigen, historischen und besonderen Wasserzeichen. Besucher können an der Bütte sogar einen Papierbogen mit Wasserzeichen schöpfen.
Die Wasserzeichen haben historisch gleich mehrere wichtige Bedeutungen. Ursprünglich dienten sie der Kennzeichnung der Papiere, von welchen Papiermühlen und deren Papiermacher sie stammten und waren so ein Qualitätssiegel. Urkunden und Wertpapiere wurden durch Wasserzeichen fälschungssicher. Zu guter Letzt können Wasserzeichenforscher anhand verwendeter Papiere historische Ereignisse datieren.
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