Archive für Mai 2011

Romeo & Julia – nach 20 Jahren ein alteingesessen groteskes Paar

Was wäre wenn? Eine Frage, welche sich oft gestellt wird, wobei am realen Ergebnis sich dadurch nichts ändert. Für Gegenwart und Zukunft können dabei durchaus Schlüsse gezogen werden, was unter Umständen unter ähnlichen Bedingungen anders gemacht werden könnte. Ob es dann anders gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt. Dabei ist ein „alter“ Fehler unter veränderten Bedingungen, eben kein alter Fehler, sondern ein Neuer. Wenn es ein Fehler war! Nun, wer kann schon sagen, wozu es gut ist! Was aber, wenn eine altbekannte Situation nicht das altbekannte Ende findet, sonder fürs Leben fortgeschrieben wird? Das Happyend, ob nun negativ oder positiv zu werten, ausgeblendet wird? Was wäre wenn Shakespeare seine Protagonisten Romeo und Julia nicht hätte sterben lassen, sondern sie ins Eheglück geschickt hätte? Eine interessante Frage, was wäre wenn, das Leben weiter geht? Die Theatergruppe „Horizonte“ hat sich diesem Thema angenommen, wie folgendem E-Mail zu entnehmen ist und am 14. und 15. Mai finden die zwei letzten Veranstaltungen statt und gern gebe ich diese Empfehlung weiter:  

Romeo & Julia – nach 20 Jahren ein alteingesessen groteskes Paar

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Quedlinburg. Die Theatergruppe „Horizonte“ hatte bereits Ende April eine grandiose Premiere präsentiert. Im Kulturzentrum Reichenstrasse spielte die Tragödie von Shakespeare-Adaptionen „Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück“. Dreh- und Angelpunkt der Inszenierung sind die Hauptprotagonisten Romeo und Julia, allerdings als „alteingesessenes“ Ehepaar 20 Jahre nach ihrem vereitelten Gifttod. Alles läuft in seinem alltäglichen Trott, wenn nicht die aufmüpfige Tochter mit ihrem Liebhaber den Alttag gehörig aus den Fugen bringen würde.

Nicht nur seine Werke und Hauptdarsteller, selbst Shakespeare höchstpersönlich kommt zu Wort (und Tat!) in dem von Juliane Zein erarbeiteten wundervollem Stück. Die Hobbyschauspieler wirken ungeheuer glaubhaft und überzeugend in ihren Rollen, das Bühnenbild und die Ausstattung zeigt sich professionell und die Technik unterstreicht perfekt das Spiel. Eine Vorstellung voll von phantastischen Bildern,  tiefsinnigen Gedankenspielereien, aber auch mit unvermeidlich grotesker Komik lässt die Inszenierung zu einem erlebnisreichen Glücksgefühl werden.

Inzwischen stehen bereits die letzten  beiden Vorstellungen auf dem Programm, was unbedingt auch jüngeren Zuschauern empfohlen werden sollte. So wird die Neufassung Romeos und Julias nur noch am 14. und 15. Mai 2011 jeweils um 20.00 Uhr im Kulturzentrum Reichenstrasse aufgeführt. Kartenreservierungen werden empfohlen unter Telefon 03946 – 2640. Weitere Informationen unter www.reichenstrasse.de

Text & Foto: Eike Helmholz

Verschieden mögen die Ursachen sein!

In der MZ, Regionalausgabe Quedlinburg, fand sich ein Beitrag zum letzt-wochenendlichen Trödelmarkt mit Marktschreier auf der Kleerswiese, unter dem Titel „Käse-Rosi ist stinksauer“. Beklagt wurden die schlechte Besucherresonanz und die damit verbundenen schlechten Umsätze. Nun finden solche Märkte nicht selten statt und auch nicht nur in Quedlinburg, das da mit der Zeit das Interesse nachläst, sollte nicht verwunderlich sein. Das ist aber nur ein Grund, welcher herhalten kann und für Begründung sorgt. Zum Beitrag selbst habe ich heute folgenden Leserbrief per E-Mail an die MZ geschickt:  

Verschieden mögen die Ursachen sein, das schöne Wetter, eine Vielzahl von parallelen Veranstaltungen, aber auch Übersättigung kann ein Grund gewesen sein. Wobei Übersättigung durchaus im doppelten Sinne zu verstehen ist. Zum einen finden solche Märkte in wachsender Regelmäßigkeit statt, wobei die Angebote sich weitestgehend wiederholen, zum anderen ist das Geld bei vielen Menschen knapper geworden und es wird vielleicht bewusster eingekauft. Das dabei so manche Illusion über Masse und billig zu Grabe getragen wurde, wäre in diesem Zusammenhang nur logisch. Denn was will Mensch z. B. mit einem Eimer Käse für 10,-€, wenn er nicht gerade Teil einer Großfamilie ist? Das von den gebotenen Mengen ein Teil höchstwahrscheinlich nicht einmal verzehrt wird, ist sicher eine Erfahrung, die so mancher in der Vergangenheit sammeln konnte. Und wo erhält man für wenig Geld schon eine gute Qualität? Vielleicht hat also auch ein Bewusstseinswandel bei den Verbrauchern eingesetzt, und es wurde sich von der Illusion manches Schnäppchens verabschiedet.

Letztlich machen bestimmte Institutionen, und dazu gehören eben auch solche Märkte, nur Sinn, wenn sie Ausnahmen bleiben und sich nicht zur Regel entwickeln. Manche Erfolgsgeschichte hat so aufgehört Erfolgsgeschichte zu sein, als sie zur wirtschaftlichen Massenware verkam. Nur wie wusste der Volksmund früher schon, „zuviel zerreißt den Sack“! Waren, die nicht gebraucht werden, mögen zwar den Einkaufsbeutel füllen, gelegentlich im Magen landen, sie belasten aber in jedem Fall den Geldbeutel, und dieser ist bei immer mehr Menschen, immer schlechter gefüllt. Ein Teufelskreis und gerade besagte Händler sind von den Folgen besonders betroffen.

Ein jedes Schnäppchen hat seinen Preis und kommt oft teuerer zu stehen, als ausgeschildert ist!

Th. Loch

Irisch Folk in der Ägidiikirche Quedlinburg!

Irisch Folk in der Ägidiikirche Quedlinburg!

Am Sonntag den 8. Mai findet die erste Veranstaltung dieser Art in der Quedlinburger Ägidiikirche statt. Sie dient der Erhaltung der Kirche, immerhin handelt es sich um eine der ältesten Kirchen der Stadt Quedlinburg, obwohl sie zum Zeitpunkt ihrer ersten Erwähnung noch vor den Toren der Stadt lag und selbst dieses Dasein seine Spuren hinterlassen hat.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, wobei für den Erhalt dieses historischen und lebendigen Denkmals gespendet werden darf. Die Veranstaltung beginnt um 17:00Uhr und der Veranstaltungsort findet sich im nördlichen Teil der Quedlinburger Altstadt. Er ist vom Markt aus, an der Marktkirche vorbei, über die Schmale Straße, Goldstraße und Kramerstraße zu erreichen.

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Kabarett im Mai 2011

Liebe Freunde des Kabaretts (und des Schlagers - oder eben auch nicht…),

dieses Thema ist längst überfällig für die Kabarettbühne und dieses Thema wird sicher auch die Gemüter spalten: unsere KABARETTgenial!-Vorstellung im Mai.

Und da auch gerade die Texte der Schlager von teils poetischer Tiefe und gemütsanheimelnder Jauchzer sind, läuft die Vorstellung in Quedlinburg auch in der Veranstaltungsreihe “Bücherfrühling”…

SARAH HAKENBERG & MICHAEL FEINDLER:
“Die Grenzen des Schlagers”

Mi 04.05.2011 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | 38855 WR

Do 05.05.2011 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB

Fr 06.05.2011 | 20:00 Uhr | Kunsthof Halberstadt e.V. | 38820 HBS

Wer kennt sie nicht? Die Momente, in denen ihr euch verloren und verlassen fühlt? Die Momente, in denen ihr haltlos durch eine erkaltete Welt treibt? Die Momente, in denen ihr keinen Ausweg mehr seht? Wie wunderbar ist es, wenn genau dann eine Schlagermelodie an euer Ohr dringt und sich den Weg in euer Herz bahnt! Sarah und Michael haben herausgefunden, welch positive Wirkung der Schlager auf unsere Gemüter hat. Schlager erwärmt die Herzen! Schlager verscheucht die Einsamkeit! Schlager macht glücklich! Es kommt allein auf die Gefühle an, die der Schlager in seiner ganzen Schlichtheit transportiert.

Sarah und Michael wird nachgesagt, sie würden sich über den Schlager nur lustig machen. Das ist selbstverständlich nicht der Fall! Überzeugt Euch selbst! ‘Nicht hingehen!’ - Florian Silbereisen

Kartenvorbestellungen per Mail an kabarett@genial.ms.

Die Karten liegen dann an der Abendkasse bereit.

Mit besten Grüßen
Kabarett-Organisation
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>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de <<<

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