Kann sein, was nicht sein sollte? Ja!

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, trotzdem gilt es zu Prüfen ob nicht doch etwas dran ist, bevor sich zum Thema geäußert wird.

Nun erhalte ich nach wie vor E-Mails, welche ich eigentlich nicht erhalten sollte, da meine Adresse bekundeter Weise aus einem entsprechenden E-Mailverteiler genommen wurde. Das dieses letztlich eine Lüge ist und nicht der Tatsache entspricht, kann ich durchaus beweisen, habe aber weiter keinen Anlas gesehen darauf zu reagieren und dem Lügner seine Lüge vorzuhalten. Warum auch, es macht nur selten Sinn sich mit selbst potenzierender Mittelmäßigkeit auseinanderzusetzen und letztlich bin ich ohnehin der „Böse“.

Nun erhielt ich aber am 29.07.2011 ein E-Mail mit folgendem Inhalt:

„Liebe Gästeführerinnen und Gästeführer,

Es ist ja bekannt, dass unser “grüner” Nachbar seit einiger Zeit seine Führungen immer kurz vor unseren beginnt. Dies wird ergäntz durch teilweise sehr aggressiven Marketing, sprich durch direkte Ansprache möglicher Gäste bis nahe an unsere Info. Daher hatte ich auch bereits vor einigen Wochen darum gebeten, dass sich alle unsere Gästeführerinnen und Gästeführer bei den öffentlichen Führungen stets eine viertel Stunde vor Beginn der Führung deutlich sichtbar vor der Quedlinburg-Information einfinden und aufhalten. Leider hat dies nur anfänglich geklappt. Ich bitte nochmal dirnglich darum, tatsächlich stets 15 Minuten vor Führungsbeginn sichtbar vor Ort zu sein. Jeder vom “Mönch” abgeworbene Gast fehlt in erster Linie Ihnen bei der Einnahme.

Um unsere Gästeführer noch etwas deutlicher erkennbar zu machen, haben wir uns etwas ausgedacht. Wir haben neue Gästeführer-Namensschilder produzieren lassen, die weit besser lesbar sind als die bisherigen. Diese werden in einer stabilen Plastikhülle an einem gelben Halsband gut sichtbar getragen. Als Clou haben wir zwei Gestaltungen fertigen lassen, eine für den Haupteil des Jahres und eine für die Adventszeit. Wir möchten Sie bitten, sich Ihr Schilder ab sofort in der Quedlinburg-Information abzuholen und anschließend dann natürlich auch zu benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Bracht (Geschäftsführer)

Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH

Markt 2, 06484 Quedlinburg

Fon +49-(0)3946-905620

www.quedlinburg.de

www.adventsstadt.de

Amtsgericht Stendal HRB 111567

Steuer-Nr. 117/115/02183

Vors. d. Aufsichtsrates: Stefan Helmholz“

Gut ein Jahr ist es nun her, dass ich mich mit Herrn Bracht auseinandersetzte, besser seine E-Mailpraxis, pauschale Verdächtigungen betreffend, kritisierte. Einen Beitrag hatte ich geschrieben, einen Brief erhalten, auf welchen ich die Antwort nicht schuldig blieb. Dabei hätte der Geschäftsführer der QTM GmbH das Problem viel einfacher lösen können, was gekränkte Eitelkeit aber anscheinend nicht zugelassen hat. Seiner Forderung folgte ich erst einmal, was zwar nichts Nutzte, aber immerhin schriftlich bestätigt wurde. Diese Bestätigung enthielt aber auch folgende Aussage: „Um Sie zukünftig nicht mehr zu belästigen, habe ich Ihre Email-Adresse aus unserem Verteiler für Stadtführer gelöscht.“ Was so nicht stimmt, wie nicht nur dem jüngsten E-Mail zu entnehmen ist. Im Gegensatz zum obigen E-Mail verweisen weitere in der Regel auf Angebote der QTM GmbH, mit der Bitte diese an Feriengäste weiterzuleiten. Da mich nun aber ein E-Mail erreichte, welches direkt an Gästeführer gerichtet und mit einer konkreten Aufforderung verbunden war, war ich durchaus geneigt zu prüfen ob für mich auch neue Gästeführernamensschilder produziert worden sind. Zwar hätte mich dieses gewundert, aber was soll es und so begab ich mich am 01.08.2011 zur QTM und fraget nach dem per E-Mail angekündigten Schildern. Wie aber zu erwarten gab es solche für mich nicht, wobei Schilder für andere Stadtführer durchaus sichtbar waren.

Was soll ich dazu sagen, überrascht bin ich nicht, bezeichnend ist die Vorgehensweise des Geschäftsführers der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH schon. Anscheinend weiß er nicht so richtig was er will, oder wollte er mir nur Kundtun das es neue Schildchen gibt, dann hätte er aber hinzuschreiben können, dass dieses für mich nicht zutrifft und nicht: „Wir möchten Sie bitten, sich Ihr Schilder ab sofort in der Quedlinburg-Information abzuholen und anschließend dann natürlich auch zu benutzen.“ (Den Text des E-Mails habe ich herauskopiert, die im Text enthaltenen Fehler wurden mitgeliefert.)

An anderer Stelle hatte ich mich mit dem Thema schon einmal auseinandergesetzt, damals stellt ich fest, dass ich nicht sagen kann, dass es einen E-Mailverteiler für Stadtführer gibt, nun scheint es ja einen zugeben, was meine damalige Aussage zur Vorgehensweise des Herrn Bracht eigentlich nur bestätigt.

Eigentlich ist es nicht wert sich des Themas anzunehmen, ich mache es trotzdem, da eine solche Vorgehensweise nicht verständlich ist. Oder sollte es mir nur am Verständnis fehlen?

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