Archiv der Kategorie Auseinandersetzung

Zeiten ändern sich, Ansichten auch!

Zeiten ändern sich, Ansichten auch!

Am 21.07.2010 war in der MZ zu lesen: „Auch auf das Angebot, Michael Riegler bei der QTM zu beschäftigen, habe er natürlich ausgeschlagen. “Der Mann ist Historiker, kein Touristiker”, so Bracht. Er habe jedenfalls erst einmal eine einstweilige Verfügung beim Landgericht beantragt - wegen der Namensgleichheit “Quedlinburger Stadtinformation”.“

Nur wie ädern sich die Zeiten, denn am 07.10.2011 war in der selben Zeitung zu lesen: „Für Michael Riegler gibt es derzeit nichts Schöneres, als im Harz zu arbeiten. … Der 28-jährige Historiker, in Freiburg im Breisgau geboren, kam vor sechs Jahren aus beruflichen wie privaten Gründen nach Hedersleben. Seit vier Tagen ist er der neue Chef der Stadtinformation der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH (QTM).“ Nun scheint es also kein Hindernisgrund mehr zu sein, dass der Mann Historiker und kein Touristiker ist. Auch gab es einen Sinnenswandel zum Umfang der Arbeit, hieß es doch vor über einen Jahr noch: „und um den Harz als Ganzes zu vermarkten, dafür gebe es den Harzer Tourismusverband.“ wobei dieser Sinneswandel des Herrn Bracht durchaus zu begrüßen ist, denn Quedlinburg ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die Erschließung des Harzes und des Harzvorlandes. Keinen Sinneswandel gab es hingegen in einem anderen Punkt, obwohl der ehemalige Geschäftsführer des oft geschmähten Konkurrenten eingestellt wurde, gilt für die Gästeführer nach wie vor: „was die Gästeführer betrifft, hält sich Bracht noch zurück. Es werde aber keinen Stadtführer geben, “der für ihn und für uns läuft”, gibt er sich kämpferisch.“ Ein wahrer Kämpfer also, nach wie vor, nur wofür?

Ja, es liegt einige Zeit zwischen den beiden Beiträgen in der MZ und einiges Wasser ist die Bode hinuntergeflossen, entscheidende Veränderungen hat es aber nicht gegeben. Immer noch wird ein kindischer Kleinkrieg geführt und mir gegenüber wurde auch die Meinung vertreten, dass es vom Geschäftsführer der Quedlinburg Marketing GmbH ein kluger Schachzug gewesen sei, diesen Herren abgeworben zu haben. Von jemand anderen habe ich hingegen erfahren, dass die Trennung vom ehemaligen Arbeitgeber wohl nicht reibungslos erfolgte sein soll. Letztlich ist dieses auch weiter nicht von Bedeutung, denn wenn etwas in der Öffentlichkeit mit der konkurrierenden Information zu tun hatte, war immer die Rede vom Initiator dieser, oder dem Mönch, welcher für die „grüne“ Information Führungen realisiert, aber nicht vom Geschäftsführer.

Nun ja, was immer auch hinter diesen Wechsel steckt, vielleicht wird ja im Kampf der Konkurrenten demnächst noch der Mönch bei der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH angestellt, welcher sich zu einem Ärgernis für die QTM entwickelt hat und meines Erachtens wesentlich bedeutungsvoller für die geführte Auseinandersetzung als der ehemalige Geschäftsführer der „grünen“ Information ist! Immerhin scheint dieser regelrecht vor Beginn der öffentlichen Führungen um die Touristen zu buhlen und so eine Gruppe um sich zu scharen, welche durchaus umfangreich sein kann als die der „roten“ Information. Wenn ich in den letzten Tagen gegen 9.45 Uhr den Marktplatz querte, was öfters vorkam, konnte ich solches selbst beobachten. Vor der Tür der QTM waren kam Gäste zu sehen, der Mönch hingegen scharte etliche Interessenten um sich, besonders bei gutem Wetter.

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Kann sein, was nicht sein sollte? Ja!

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, trotzdem gilt es zu Prüfen ob nicht doch etwas dran ist, bevor sich zum Thema geäußert wird.

Nun erhalte ich nach wie vor E-Mails, welche ich eigentlich nicht erhalten sollte, da meine Adresse bekundeter Weise aus einem entsprechenden E-Mailverteiler genommen wurde. Das dieses letztlich eine Lüge ist und nicht der Tatsache entspricht, kann ich durchaus beweisen, habe aber weiter keinen Anlas gesehen darauf zu reagieren und dem Lügner seine Lüge vorzuhalten. Warum auch, es macht nur selten Sinn sich mit selbst potenzierender Mittelmäßigkeit auseinanderzusetzen und letztlich bin ich ohnehin der „Böse“.

Nun erhielt ich aber am 29.07.2011 ein E-Mail mit folgendem Inhalt:

„Liebe Gästeführerinnen und Gästeführer,

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Ein Loyalitätskonflikt?

Eine Frage der Loyalität!?

Oft fiel im Zusammenhang meiner Auseinadersetzung mit dem Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH der Begriff Loyalität. So heißt es im Schreiben des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH entsprechend: „Sie sind Auftragnehmer der QTM GmbH und damit zur Loyalität gegenüber dieser verpflichtet, ähnlich einem Arbeitnehmer innerhalb der QTM.“ Das der Herr damit der vorgeblichen Freiwilligkeit von Loyalität widerspricht, wie zum Beispiel bei Wikipedia nachzulesen, programmiert einen Loyalitätskonflikt nicht nur vor, sondern widerspricht auch der Art und Weise der ausgeübten Tätigkeit. Wobei ich in diesem Zusammenhang nochmals anmerke, dass meine Kritik nicht der QTM GmbH gegolten hat, sondern der undifferenzierten Vorgehensweise ihres Geschäftsführers Herrn Bracht. Wie es aber im Falle vorgeblicher Unfehlbarkeit oft ist, wird vom eigentlichen Kritikpunkt abgelenkt und der Ablenkung von der eigenen Fehlbarkeit wegen, eine andere Ebene gewählt. In diesem Zusammenhang wird allgemein oft, um die eigene Kritikunwürdigkeit herauszuheben, mit Halbwahrheiten, Ablenkungen und Lügen gearbeitet, welches dann auch Verteidigung erfährt, um bestehende Strukturen und strukturelle Verhältnisse nicht in Frage zu stellen.

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Eigentlich ansehbar, die Reaktion!

Eigentlich absehbar, die Reaktion!

Nun ist es schon ein paar Tage her, dass ich mich folgendem Thema gewidmet habe. Nicht das ich den Weg des geringsten Widerstandes gehen wollte, aber ich habe mich etwas zurück gehalten und nicht nach meinen Regel gespielt, sondern ganz im Gegenteil, ich habe allgemein gepriesene Regeln genutzt, um letztendlich meine Vermutungen bestätigt zu bekommen, dass Regeln immer nur jenen Nutzen, welche sie für sich aufstellen. Dabei werden die ehernen Grundsätze, welche gern verkündet werden, und die Wege, welche man gern gegangen sehen möchte, im eigenen Interesse über den Haufen geworfen. Sie entpuppen sind als Makulatur zur Ablenkung, dem Zeitgewinn dienen und werden sobald über den Haufen geworfen, sobald man sich überlegen fühlt, oder wenn sie dem eigenem Interesse nicht dienlich sind.

Aber zum Vorgang selbst, hier hatte ich den Inhalt eines E-Mails des Geschäftsführers der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH kritisch beleuchtet und mich gegen die im E-Mail enthaltenen  pauschalen Verdächtigungen ausgesprochen. Daraufhin erhielt ich vom Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH einen Brief, welcher anscheinend im Affekt geschrieben und in dem mir mit Rechtsanwalt und Sanktionen gedroht wurde, wenn ich erstes Schreiben nicht vom Netz nehmen würde. Dieses Schreiben bedachte ich mit einer Reaktion, wobei ich innerhalb der gesetzten Frist ersten Beitrag vom Netz nahm, was mir vom Geschäftsführer der QTM GmbH bestätigt wurde. Die gegen meine Person verhängten Sanktionen wurden hingegen erwartungsgemäß nicht aufgehoben. So fragte ich den Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH, Herrn Bracht, nach einer Veranstaltung des Gästeführervereins, ob ich nun keine Stadtführungen mehr bekommen würde. Die Antwort war eindeutig, in dem er dieses Bestätigte und auf mein Nachfragen, warum dieses so sei, in arroganter Weise antwortete, dass keiner erwarten kann, Aufträge von ihm zu erhalten, der gegen ihn polemisiert! Und einmal davon angesehen, dass ich nicht für Herrn Bracht tätig bin, sondern für die QTM GmbH, einem Unternehmen der Stadt Quedlinburg, spielte die Richtigkeit oder Unrichtigkeit meiner Kritik keine Rolle mehr, sondern gekränkte Eitelkeit der Macht, also die Kritik an sich. Inhalte scheinen nicht zu gelten, werden schnell bei Seite geschoben und der Vorgang selbst, in diesem Fall die Kritik, in den Vordergrund gestellt und ablenkend begründet.

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Kritik die trifft, oder treffende Kritik!

Kritik die trifft, oder treffende Kritik!

Jedenfalls hat Kritik getroffen und die Auswirkungen sind zu spüren, für mich. Sanktionen wurden verhängt, nicht nur der Eitelkeit geschuldet! Gegenstand der Betrachtung wurde es, nach dem ich fragend eine Vorgehensweise monierte, kritisierte und nun werde ich einen Brief erhalten und wahrscheinlich und wenn ich brav und anständig bin, meine Kritik der Öffentlichkeit entziehe, kann ich hoffen, dass die Sanktionen aufgehoben werden. Welch Gnade, welche mir zu Teil werden kann, welch Preis, der dafür zu zahlen ist!

Selbst soll ich mich verleumden, Kritik hat gefälligst eine angemessene, angenehme Form für den Kritisierten, oder die kritisierte Sache zu haben. Verhalten sollte sie daherkommen, vorsichtig, damit die Reaktion abgestimmt werden kann und nicht dem Kritisierten schadet. Ja, so ist das Leben, ich hab gespielt, und habe noch lange nicht verloren, denn das Spiel geht weiter!

Nun, es ist die Frage, beug ich mich des schnöden Mammon streben, oder bleib ich Mensch und werde es sein?

Ist es nicht pervers, das Mensch sich selber muss verleumden, um schlicht und einfach leben zu können? Ist das die große Freiheit, der Knechtschaft fremden Willens sich zu ergeben? Ist es das große Hoffen, der Gnade zu erliegen? Ist es die Illusion, gefolgt angedeuteter Versprechen? Allein die Tat kann überzeugen!

Allgemein und undifferenziert, so fließen die Gedanken, wenn der Gegenstand ungenau, oder gar nicht benannt! Doch wohlgemerkt, es wird so sein, ich werde ihn benennen, wenn Reaktion praktisch in Erscheinung tritt. Dann werde ich wissen konkret zu reagieren, wie es meiner Natur, welche es mir widerstrebt zu leugnen, eigen ist!

Nicht ohne Grund, hier im Blog und nicht in all den anderen, sei dieser Text zu vernehmen, da hier der Zusammenhang, ohne ihn zu benennen, am offensichtlichsten zu Tage tritt. Und auch nicht ohne Grund, hab ich mich einige Zeit ruhig verhalten. So braucht das eine, wie das andere, gelegentlich Zeit um sich zu gestallten, auch um zu warten und verharren, auf dass was wird geschehen. Kommt es so wie vorausgesehen, oder doch anders, findet man Bestätigung für seine Meinung, oder war der Täuschung man erlegen?

Nein, wie es aussieht habe ich mich nicht getäuscht, auch wenn Illusion geweckt, es könnte sich um Täuschung handeln. Ja, die Welt ist so wie ich sie sehe und nicht, wie sie vorgibt zu sein! So bin ich doch Realist! Dabei wäre es gelegentlich recht angenehm, wenn sie so sein würde, wie sie nicht ist, aber all zu oft dargestellt wird. Aber allein das praktische Leben, belehrt uns eines Besseren!  

   

Wissen was man geschrieben hat!?

Wissen was man geschrieben hat!?

Das scheint Herr Bracht, seines Zeichens Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH, nicht mehr. Jedenfalls nicht im Zusammenhang mit der von mir geäußerten Kritik.

Nun hatte ich, einer Drohung folgend, besagten Beitrag vom Netz genommen, daraufhin landete ein Brief mit dem Datum 09.08.10 in meinem Briefkasten, in welchen sich Herr Bracht für die Löschung des Beitrages bedankte. Interessant ist in diesem Zusammenhang der letzte Satz: „Um Sie zukünftig nicht mehr zu belästigen, habe ich Ihre Email-Adresse aus unserem Verteiler für Stadtführer gelöscht.“ Wie ich an anderer Stelle aber schon bemerkte, hatte ich ursächliches E-Mail als Vermieter einer Ferienwohnung erhalten, und nicht als Stadtführer. Da ich nun aber am 23.08.2010, um 11:51 Uhr wieder ein E-Mail von Herrn Bracht erhielt, frage ich mich ernsthaft, ob der Mann noch weiß was er tut?

Aber mal ehrlich, der Mann weiß genau was er tut, er weiß auch genau warum er den Schwerpunkt auf den E-Mailverteiler für Stadtführer legt und nicht auf den eigentlichen Verteiler, für Vermieter von Ferienquartieren. (Übrigens kann ich nicht einmal sagen, ob es einen E-Mailverteiler für Stadtführer überhaupt gibt, oder auch nicht, da ich mich nicht entsinnen kann, ein E-Mail entsprechenden Inhalts vom Geschäftsführer der QTM GmbH erhalten zu haben. Da ich aber die Angewohnheit habe, E-Mails zu speichern, könnte ich dieses sogar nachprüfen.)  Stadtführer erhalten in der Regel Informationen mittels eines Ordners, in welchen es für jeden Stadtführer eine Ablage gibt, kurzfristig unter Umständen auch per Telefon. Dieses trifft für die andere Liste nicht zu, über diese erhalte ich öfter Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Sonderführungen, oder eben auch zu Urheberrechtsverletzungen, verbunden mit allgemeiner Drohung.

Ja, nun hatte ich Kritik geübt und seit diesem Zeitpunkt auch keine Stadtführung von der QTM GmbH mehr angeboten bekommen, ganz im Gegenteil, kurz hintereinander wurden sogar drei Führungen (Reisegruppen) storniert. Dass es solches Storno gibt, ist bekannt, nur gleich drei auf einmal, und zwei postwendend nach meiner Kritik? Da kommt man schon ins Grübeln, aber alles möglich und so werde ich dieses nicht zum Anlass für Spekulation nehmen und unter gesetzmäßige Zufälle abhake. Was anderes sind Gerüchte, welche mir in letzter Zeit zugetragen wurden. So stellte  ein Bekannter vor gut zwei Wochen die Frage: ob es stimmt, dass ich für den Inhaber der grünen Information Stadtführungen machen würde? Da dem nicht so ist, konnte ich ihn beruhigen. Nur wie kommt der Herr darauf, irgendwo muss er ja diese falsche Information her haben, von allein und aus der Luft gegriffen wird er ihn nicht haben, diesen Gedanken? Um der Sache näher zu kommen, sei bedacht, dass mein Bekannter Stadtrat in Quedlinburg ist und zudem im Aufsichtsrat der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH sitzt!

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Quedlinburger Kasperletheater.!? Wenn es nicht …

Quedlinburger Kasperletheater.!?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt drüber lachen.

Was soll man sagen, einer provoziert und der andere lässt sich provozieren, reagiert nicht nur mit untauglichen Mittel, sondern auch mit Äußerungen (Quedlinburg: Stadtführungen), deren Gesetzeskonformität durchaus zu prüfen wäre. Meines Erachte wird hier wieder einmal die Keule gezeigt und geschwungen und das nicht dem ausgemachten “Feind”, sondern den potenziellen Verbündeten gegenüber, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Sicher kann ich mich täuschen, aber ich glaube kaum, dass ein Stadtführer, welcher derzeit für die QTM unabhängig seine Runden dreht, sich einfach wie befürchtet vereinnahmen lassen würde. Da scheint Herr Bracht in seiner Einschätzung mal wieder daneben zu liegen. In diesem Zusammenhang kann aber ruhig über eine Äußerung des „anonymen Geschäftsführers“ eines Hotels nachgedacht werden.

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Nachwort.

Nachwort.

Nun ist es heute so weit, ich habe wie angekündigt, und einer Forderung entsprechend, die gegenständliche Seite, eine Reaktion auf dieses E-Mail,  abschaltet. Ob damit die Auseinandersetzung mit dem Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH zum Abschluss zu bringen ist, wage ich zu bezweifeln, wobei die Zukunft es zeigen wird. In diesem Zusammenhang hege ich berechtigte Zweifel, ob die Wegnahme des Beitrages den gewünschten Erfolg erzielen wird. Andererseits wurde sich erregt, ohne zu berücksichtigen, welche Resonanz dieser Blog überhaupt hat. Der gestellten Forderung bin ich nun nachgekommen, ohne meine Gedanken darüber zu verbergen. Letztlich wird sich herausstellen, dass diese Lösung nicht gerade die Beste ist und das Verhalten des Geschäftsführers der QTM dadurch nicht in einem besseren Licht erscheinen wird. In letzter Zeit geführte Gespräche mit Bürgern dieser Stadt, bestätigen mich in dieser Annahme.

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Morgen ist es soweit!

Morgen ist es soweit!

Morgen ist es nun so weit und so werde ich diesen Beitrag, einer Drohung folgend, erst einmal löschen. Selbiges trifft für meine Auseinandersetzung mit dem Schreiben des Herrn Bracht zu. Aber warum eigentlich, gibt es nicht auch so etwas wie Meinungsfreiheit? Und liege ich mit meiner Einschätzung falsch? Eigentlich doch nicht, nur hat in unserer Gesellschaft ein Gewöhnungsprozess gegenüber solcher Schreiben, wie ursächliches E-Mail, eingesetzt und nur selten scheinen Inhalte hinterfragt zu werden. Verwunderlich ist solches kaum, da es üblich geworden ist, selbst in Bescheiden von Behörden, gleich mit den Konsequenzen zu drohen, welche dem Beschiedenen erwarten, wenn er z. B. nicht zahlt, oder mit der Zahlung in Rückstand gerät. Die Behörden sparen sich damit zwar eine Mahnstufe, nur zu welchem Preis? Da ein jeder Erhalter eines solchen Bescheides von vornherein als Zahlungsunwillig, oder der Zahlung sämiger, oder gar des Betruges verdächtigt wird! Nämlich um etwas anderes handelt es sich nicht, wenn in einem Bescheid Mahnklauseln gleich mit enthalten sind. Mit Bürgerfreundlichkeit hat dieses zwar nichts zu tun, genauso wenig wie mit Vertrauen in die Bürger, für welche eigentlich Verwaltungen da sein sollten, eher mit der Entfremdung dem Bürgern gegenüber. Der Bürger wird so nicht als Partner gesehen, sondern, wie es den Anschein hat, als Gegner.

Ähnlich auch im obigen Fall, anstatt sich mit denen auseinander zu setzten, welche gegen Urheberrecht verstoßen haben, wird die Keule jedem gezeigt und davor gewarnt, solches zu tun. Warum sieht man sich aber genötigt pauschal zu drohen, warum wird ein jeder Adressat dieser Mail verdächtigt? Gesund und konstruktiv wäre es, prinzipiell die Unschuld derer anzunehmen, welche sich eines solchen Vergehens nicht schuldig gemacht haben, und ihnen nicht zu unterstellen, dass sie dieses ja tun könnten. Andererseits, wenn nur diejenigen angeschrieben werden, welche sich unrechtmäßig auf den Seiten der QTM GmbH bedient haben, dann erfahren die Anderen ja nichts von dem im Text eingeführten Angebot, für einen Obolus dieses Recht erwerben zu können. Hier wird spekulativ mit Ängsten gearbeitet, in dem mit Folgen gedroht wird und ein Mittel, um diese abzuwenden, wird gleich mitgeliefert. Im Verkauf nicht unüblich und das Geschäft mit der Angst funktioniert nach wie vor.

Dabei sind das nicht die einzigen zu hinterfragenden Äußerungen des Geschäftsführers der QTM GmbH, so konnten jüngst der MZ auch andere Drohungen entnommen werden. Unter der Überschrift, „Frontalangriff grün gegen rot“, welche keinen politischen, sondern einen wirtschaftlichen Hintergrund hat, weil in Quedlinburg gleich neben der Information der Stadt (rotes Logo), eine neue Information eröffnet wurde (grünes Logo). Am Ende des Textes kommt Herr Bracht zu Wort und folgende Aussagen sind es durchaus Wert ihrer Bedeutung entsprechend hinterfragt zu werden: „Thomas Bracht, Geschäftsführer der QTM, traut dem neuen Konkurrenten ein qualifiziertes Tourismusmarketing nicht zu. “Das Ganze wird nur zur Verwirrung der Gäste führen, die Menschen werden sich schlecht beraten fühlen und sich beklagen, weil sie verärgert werden. Im Endeffekt ist das schlecht für das Image der Stadt und damit für den Tourismus”, sagt er. Der neue Nachbar stelle sich die ganze Sache zu einfach vor, und um den Harz als Ganzes zu vermarkten, dafür gebe es den Harzer Tourismusverband. Was die Gästeführer betrifft, hält sich Bracht noch zurück. Es werde aber keinen Stadtführer geben, “der für ihn und für uns läuft”, gibt er sich kämpferisch. Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit sieht Bracht nicht, “denn das einzige Angebot seinerseits bestand darin, uns mehrheitlich zu übernehmen. Aber es kann nicht sein, dass ein einzelner Hotelier über den Tourismus einer Stadt bestimmt.” Auch auf das Angebot, Michael Riegler bei der QTM zu beschäftigen, habe er natürlich ausgeschlagen. “Der Mann ist Historiker, kein Touristiker”, so Bracht. Er habe jedenfalls erst einmal eine einstweilige Verfügung beim Landgericht beantragt - wegen der Namensgleichheit “Quedlinburger Stadtinformation”.

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Abmahnung war ein Gegenstand, … nun wird gedroht!

Abmahnung war ein Gegenstand, … nun wird gedroht!

So hatte ich diesen Text geschrieben und nun flatterte mir ein Schreiben des Herrn Bracht ins Haus. Wo er dereinst noch pauschal dorte, wird er nun konkret und praktischerweise zieht er die Register, welche er vermeint ziehen zu müssen und zu können.

Einen Text hat ich geschrieben und Reaktion erfahren, nicht dort wo ich ihn veröffentlicht habe, sondern in meinem Briefkasten. Der Gegenstand meines Textes war der Inhalt eines E-Mails, welches ich erhalten hatte und mit dem ich mich auseinandersetzte. Diese Auseinandersetzung hat nun Fortsetzung erfahren, dem Stil der E-Mail entsprechend.

Dabei hat es den Anschein, als ob der Brief im Affekt geschrieben wurde. Dem entsprechend wird zum Rundumschlag ausgeholt, und selbst Daten werden durcheinander gebracht. Dass dieses im Nachhinein korrigiert wurde, in dem mir besagte Antwort heute nochmals zugestellt wurde, ändert am anfänglichen Eindruck nichts. Das der Herr in diesem Zusammenhang wahrscheinlich mehr für die Verbreitung meines Textes getan hat, als ihm eigentlich lieb sein konnte, scheint ihm nicht bewusst zu sein. Wie ich der Statistik der Seite  aber entnehmen kann, wurde der besagte Beitrag bis heute gerade einmal 66-mal im Blog gelesen und 33-mal als fed. Nicht besonders oft also und so frage ich mich, ob ich nun dankbar sein soll, dass diese Tat dazu beigetragen hat, die Position des Blog in so mancher Suchmaschine zu verbessern, oder auch nicht. In einer Suchmaschine fand ich dieses Text gar auf der ersten Seite, wenn ich QTM als Suchbegriff ausschrieb, was im Allgemeinen sehr selten ist, wenn ich nicht gerade den Blog - Namen selbst eingebe.

Wie dem auch sei, in jedem Fall wurde dazu beigetragen, den Text weiter zu verbreiten, als unter Umständen üblich, was eigentlich nicht gewollt war, wenn ich das Scheiben des Herrn Bracht betrachte.

Zugegebener Maßen hatte ich meinen Beitrag auch aus erster Emotion heraus geschrieben, also auch aus einem Affekt, welcher mich nach lesen des E-Mails überkam.

Im Brief selbst wird auf von mir gemachte Feststellungen reagiert, wobei direkte, wie indirekte Drohungen nicht fehlen. Zur besseren Nachvollziehbarkeit werde ich das Original, sowie die korrigierte Form als PDF – Datei bereitstellen.

Nun zum Brief und wie kann es anders sein, folgt nach der Begrüßungsformel die erste und direkte Drohung. So kann ich im ersten Satz erfahren, dass der Herr Rücksprache mit seinem Anwalt gehalten hat und mir nun ein Ultimatum stellt, in welchem ich aufgefordert werde, gegenständlichen Beitrag bis zum 06. August 2010 komplett zu lösche, oder so zu ändern, dass er den Vorstellungen des Geschäftsführers der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH entspricht. Sollte ich dieses nicht tun, wird die Angelegenheit dem Anwalt übergeben.

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