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29.10.2011 von Th. Loch.
Kabarett November 2011
Liebe KABARETTgenail!-Fangemeinde,
das Beste zuerst:
Die Bundesvereinigung Kabarett feiert am 4. und 5. November das 21. Kabarettfestival in Aschersleben.
Für das Eröffnungsprogramm am Fr., 4.11.2011, 20 Uhr im Bestehornhaus gibt es seit einem halben Jahr keine Karten mehr, denn
GEORG SCHRAMM ist präsent mit seinem Programm „MEISTER YODAS ENDE - Über die Zweckentfremdung der Demenz“!
WIR KÖNNEN IHNEN NOCH EINZELNE RESTKARTEN ANBIETEN!!
Anfragen bitte an diese Mail. Und: wir handeln nach dem Prinzip Eike von Repgow: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!”
Das ganze und ausführliche Programm des Kabarettfestivals finden Sie hier:
http://www.bundesvereinigung-kabarett.de/veranstaltungen/festival11/festival.htm
Geniales Kabarett am Klavier mit Martin Zingsheim und seinem Programm “Opus meins”
Do 03.11.2011 | 20:00 Uhr | Bibliothekskeller | HBS
Fr 04.11.2011 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | QLB >> offizielle Außerhaus-Vorstellung des Kabarett-Festivals der BVK in Aschersleben
Sa 05.11.2011 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | WR
HZ. Das KABARETTgenial! erobert wieder die Kleinkunstbühne des Harzkreises. Am kommenden Donnerstag bis Samstag spielt um Martin Zingsheim sein Kabarettprogramm. Doch was tut er? Er singt - und zwar über die eigenen Verhältnisse.
Ein Mann sitzt am Klavier und spielt. Spielt mit seiner Meinung, bis politische Chansons aus dem doppelten Boden wachsen und absurde Liebeslieder angetrunken von den Bäumen fallen: „Witz schlägt unbemerkt in Wahrheit um in rockigen Chansons, die weit entfernt sind von der sozial-kritischen Massenware“ (Mainzer Rheinzeitung). Der “politisch völlig inkorrekte verbale Giftschrankakrobat” ist ein “Mann der Sprache” (Schwetzinger Zeitung) und verkörpert mit seinen erst 27 Jahren “so etwas wie die erneuerbare Energie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen” (Kölner Stadtanzeiger).
Intensive Texte - fulminante Musik: Der Pianist des preisgekrönten Kleinkunst-ensembles Das Bundeskabarett ist “ein Querdenker, der geschickt mit den Erwartungen des Publikums spielt und selbst vor kabarettistischen Tabus […] nicht halt macht” (KStA). Ständig aktualisierte Lieder fürs dritte Jahrtausend - ein kabarettistisches work in progress. Dem jungen Künstler gelingt musikalisches Kabarett der neuen Generation auch deshalb, weil er “mit leichter Hand Gegensätzliches vermengt” (KStA) und seine brilliant-verkopften Überleitungen mit der Leichtigkeit des Stand-Ups zu präsentieren weiß. “
Der Musiker und Komponist setzt musikalische Glanzlichter” (Elbe Jeetzel Zeitung) und “verquirlt heterogene Elemente zu einem scharfen Gebräu aus politischem Chanson, Balladen und Sprachkritik” (KStA). Worüber man nicht sprechen darf, davon muss man singen. Und Zingsheim hat es eilig: als Schubert so alt war wie er, hatte er noch vier gute Jahre: “Eine schwindelerregende, intellektuelle Achterbahnfahrt, die man so schnell nicht vergisst” (KStA).
Weitere Infos und Termine der Gastspielreihe unter www.kabarett-genial.de u.a. mit einem Filmmitschnitt aus “Nightwash”!
Martin Zingsheim hat im Oktober folgende Auszeichnungen erhalten:
13.10.11 Troubadour Publikumspreis
14.10.11 Eschweiler Lok
15.10.11 Troubadour Hauptpreis (1. Platz)
Mit besten Grüßen
KabarettOrganisation
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26.10.2011 von Th. Loch.
Liebe Kabarett Newsletter-EmpfängerInnen,
für einen ganz besonderen Tipp sind Sie auserkoren:
lyrisch-musikalisches Portrait Hedwig Lachmann’s
präsentiert von Paula Quast und Henry Altmann
Leise Töne in einer lauten Welt: Unter dem Titel “Wir haben das Schweigen verlernt” präsentieren die Schauspielerin Paula Quast und der Musiker Henry Altmann ihr lyrisch-musikalisches Portrait der Dichterin Hedwig Lachmann.
Wer war Hedwig Lachmann (*1865 – 1918)? Sie war Deutsche, Jüdin, Großmutter des amerikanischen Filmregisseurs Mike Nichols, enge Freundin von Richard Dehmel und Ehefrau von Gustav Landauer. Als Dichterin widmete sie sich fast ausschließlich der Lyrik. Als Übersetzerin hat sie lyrische, dramatische und essayistische Werke aus dem Englischen, Französischen und Ungarischen übertragen, z.B. Oscar Wilde (ihre Salomé-Übersetzung wurde von Richard Strauss verwendet und hat heute noch Bestand), Edgar Allan Poe, Rabindranath Tagore, Honoré de Balzac sowie Sándor Petõfi und Emil Ábrányi.
Paula Quast spricht die Werke von Hedwig Lachmann mit tiefem Verständnis und großer, innerer Anteilnahme. Klar und akzentuiert dringen ihre Worte in die Herzen der Zuhörer und entfalten dort ihre Wirkung. Sie ist unaufdringlich und doch intensiv und überaus präsent. Der Musiker Henry Altmann kommentiert mit seinen Kompositionen den Ernst, welche die Werke umgeben, dabei unterstreichen die Stücke gekonnt die Geistigkeit und Leidenschaft, die Hedwig Lachmann auszeichnete.
Diese kammerspielartige Inszenierung ist ein herausragendes Erlebnis und begeistert seit Herbst 2010 im In- und Ausland das Publikum.
Mit besten Empfehlungen
Eike Helmholz
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28.9.2011 von Th. Loch.
Konzert im Kulturzentrum, Zigeunermusik aus Russland am 30.09.
Gestern erhielt ich folgendes E-Mail:
ZARIZA GITARA spielt Zigeunermusik aus Russland, dem Land, über das seit Jahrhunderten das fahrende Volk zieht. Mit den Zigeunern ziehen ihre Lieder und Tänze, in denen Liebe und Leid, Tanz und Überleben, wärmende Sonne und schneidende Winde so dicht beieinander liegen. Temperamentvoll und leidenschaftlich musizieren zwei russische Sängerinnen, ein ukrainischer Geiger und ein deutscher Gitarrist. Die Weisen, die ausschließlich aus russischen Zigeunerliedern bestehen, wirken so alt, wie die Reisen dieses Volkes und doch so frisch, wie jeder neue Aufbruch.
Zariza Gitara spielen ihre Lieder so ausdrucksstark und lebensfroh, als säßen sie am Lagerfeuer, während die Mädchen in bunte, wehende Stoffe gehüllt um den Hörer herumtanzen.
ZARIZA (= Königin, Zarin) ist ein russisches Wort, welches aber auch Einklang in die Sprache der Zigeuner gefunden hat, es beschreibt eine »unbezähmbare Schönheit«, ähnlich der stolzen Rada in dem erwähnten Film.
ZARIZA wurde deshalb eine stolze und begehrenswerte Zigeunerfrau von den Männern aus dem Zigeunerlager genannt, wenn diese sie so anbetungswürdig und unvergleichbar fanden in ihre Würde und Schönheit. Dann sangen sie: »Hej, Zariza, schau mich an, höre, wie mein Herz schlägt, wenn Du vorbei gehst…«
Eine solch stolze Schönheit, gepaart mit Sinnlichkeit, Sehnsucht und großer Lebensfreude, prägt auch die Lieder dieses internationalen Ensembles.
Wie kaum eine andere Musik bringen die Lieder der russischen Zigeuner den übergroßen Reichtum der menschlichen Seele zum Ausdruck, in der Glück und Leid so oft so dicht nebeneinander liegen.
Selten ist Musik so sinnlich, ursprünglich und bildhaft wie diese Musik: verhalten und still beginnen die Lieder, um sich dann zu steigern und immer schneller zu werden bis hin zum leidenschaftlichen und mitreißenden Finale.
Melancholische Trauer, tiefes Leid und übergroße Lebensfreude sind da so dicht verwoben innerhalb eines einzigen Liedes, das auch Lachen und Weinen nur zwei Seiten eines menschlichen Gefühls scheinen.
2008 wurde die Gruppe zum Wettbewerb creole - Weltmusik aus Mitteldeutschland nominiert. Sie ist Teilnehmer zahlreicher Weltmusik Festivals (Fest der Kulturen Dresden 2006; Liederflut Grimma 2007, Festival für Folk, Lied und Weltmusik Perleberg 2008; masala Hannover 2009 u. a.).
Die Zariza Gitaras erste CD unter dem Titel “SOVNAKAJ PE TSCHAR” (Gold auf dem Gras) wurde innerhalb der international geprägten Konzertreihe “Musik zwischen den Welten” 2007 im Staatsschauspiel Dresden mit großem Erfolg präsentiert.
Im November 2010 erschien eine neue CD: „Pashe yagorya“ (mit den Augen des Feuers).
Dieses Konzert findet im Rahmen des Projektes ‘WO IST DAS ZIGEUNERLAND?’ statt, welches vom Land Sachsen-Anhalt und den Fonds Soziokultur gefördert wird.
Freitag, 30.09.2011 - Einlass: 19:00 Uhr - Eintritt: 10,00 € (Vorverkauf: 8,00 €)
Kartenvorbestellungen: booking@reichenstrasse.de (Bitte gewünschtes Konzert angeben! Facebookzusagen sind keine Vorbestellung!!)
Booking // Öffentlichkeitsarbeit
KuZ Reichenstrasse
Reichenstrasse 1
06484 Quedlinburg
03946 - 2640
www.reichenstrasse.de
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2.9.2011 von Th. Loch.
Folgendes E-Mail liegt nun schon eine paar Tage in meinem Postfach und obwohl die Veranstaltung in Quedlinburg schon heute stattfindet, sei hier dennoch drauf verwiesen. In diesem Zusammenhang wäre vielleicht noch anzumerken, dass bei den auftretenden Kabarettisten in der Vergangenheit die Veranstaltung ausgebucht war. Wer noch kurzfristig Interesse haben sollte, dem empfehle ich sich im Kulturzentrum zu erkundigen, ob es noch Karten für die Veranstaltung gibt. In der Regel sind nicht alle Karten im Vorverkauf vergeben.
E-Mail:
Hochverehrtes Publikum,
der September steht für KABARETTgenial! gleichzeitig für höchstes Amüsement und tiefste Enttäuschung. Zum einen werden die genialen Scharz(grütze)künstler hier wieder sich die Ehre geben, andererseits ist es nur noch schwer, überhaupt an Karten zu kommen. Die Schwarzmarktpreise steigen…
Doch es gibt noch Hoffnungsblicke:
An der Abendkasse in Quedlinburg gibt es sicher noch einzelne Karten,
in Wernigerode sieht es da schon etwas entspannter aus, aber in Halberstadt ist die Gelegenheit mehr als günstig!!
Also nix wie Karten reservieren im Soziokulturellen Zentrum ZORA
unter Tel. 03941 – 25126 oder per E-Mail verwaltung@zora.de
Für alle, die bereits reserviert haben, hier noch mal ein dringender Hinweis:
Bitte die vorbestellten Karten bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
da die Restkarten dann in den freien Verkauf gehen!
Einlass ist ab 19:00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt können Sie sich Ihre Plätze sichern und sich mit Getränken versorgen.
Do 01.09.2011| 20:00 Uhr | Soziokulturelles Zentrum ZORA | HBS
Fr 02.09.2011 | 20:00 Uhr | Kulturzentrum Reichenstraße e.V. | QLB
So 03.09.2011 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | WR
Zwei rote Gitarren, ein Klavier, kaum Schnickschnack. Helles Licht. Stefan Klucke und Dirk Pursche betreten die Bühne, und plötzlich gehen die Uhren anders… Humor der feinen englischen Art, verpackt in eingängige Melodien. Satirisch und skurril überhöht schrammen die Texte der Schwarzen Grütze haarscharf am wirklichen Leben vorbei, kreislereske, wortverspielte Lieder im farbenfrohen schwarz.
Es geht selten um die aktuelle Politik, sondern um das allgemein Menschliche und Unmenschliche. In guter singer/songwritertradition beweisen sie einmal mehr - das Private ist politisch. Vereinsmeier, Organspender, Marvins Eltern - Pursche und Klucke nehmen uns mit auf geistige Höhenflüge über menschliche Abgründe, um uns im nächsten Augenblick auf den Boden der Tatsachen zurückzukalauern. Sie erzählen, wie Herr Peters aus dem Grütze-Klassiker „Hochhauslied“ eigentlich aufs Dach kam, berichten, dass der Blues aus Deutschland stammt und scheitern beim Versuch, uns die Welt anhand von „Alkohol und Schweinefleisch“ zu erklären.
Das Duo meint:„Schwarzer Humor ist die Abmilderung der Realität bei gleichzeitiger Vorgabe ihrer Überhöhung.“
www.kabarett-genial.de
www.schwarze-gruetze.de
Mit besten Grüßen
Kabarett-Organisation
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12.5.2011 von Th. Loch.
Was wäre wenn? Eine Frage, welche sich oft gestellt wird, wobei am realen Ergebnis sich dadurch nichts ändert. Für Gegenwart und Zukunft können dabei durchaus Schlüsse gezogen werden, was unter Umständen unter ähnlichen Bedingungen anders gemacht werden könnte. Ob es dann anders gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt. Dabei ist ein „alter“ Fehler unter veränderten Bedingungen, eben kein alter Fehler, sondern ein Neuer. Wenn es ein Fehler war! Nun, wer kann schon sagen, wozu es gut ist! Was aber, wenn eine altbekannte Situation nicht das altbekannte Ende findet, sonder fürs Leben fortgeschrieben wird? Das Happyend, ob nun negativ oder positiv zu werten, ausgeblendet wird? Was wäre wenn Shakespeare seine Protagonisten Romeo und Julia nicht hätte sterben lassen, sondern sie ins Eheglück geschickt hätte? Eine interessante Frage, was wäre wenn, das Leben weiter geht? Die Theatergruppe „Horizonte“ hat sich diesem Thema angenommen, wie folgendem E-Mail zu entnehmen ist und am 14. und 15. Mai finden die zwei letzten Veranstaltungen statt und gern gebe ich diese Empfehlung weiter:
Romeo & Julia – nach 20 Jahren ein alteingesessen groteskes Paar
Quedlinburg. Die Theatergruppe „Horizonte“ hatte bereits Ende April eine grandiose Premiere präsentiert. Im Kulturzentrum Reichenstrasse spielte die Tragödie von Shakespeare-Adaptionen „Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück“. Dreh- und Angelpunkt der Inszenierung sind die Hauptprotagonisten Romeo und Julia, allerdings als „alteingesessenes“ Ehepaar 20 Jahre nach ihrem vereitelten Gifttod. Alles läuft in seinem alltäglichen Trott, wenn nicht die aufmüpfige Tochter mit ihrem Liebhaber den Alttag gehörig aus den Fugen bringen würde.
Nicht nur seine Werke und Hauptdarsteller, selbst Shakespeare höchstpersönlich kommt zu Wort (und Tat!) in dem von Juliane Zein erarbeiteten wundervollem Stück. Die Hobbyschauspieler wirken ungeheuer glaubhaft und überzeugend in ihren Rollen, das Bühnenbild und die Ausstattung zeigt sich professionell und die Technik unterstreicht perfekt das Spiel. Eine Vorstellung voll von phantastischen Bildern, tiefsinnigen Gedankenspielereien, aber auch mit unvermeidlich grotesker Komik lässt die Inszenierung zu einem erlebnisreichen Glücksgefühl werden.
Inzwischen stehen bereits die letzten beiden Vorstellungen auf dem Programm, was unbedingt auch jüngeren Zuschauern empfohlen werden sollte. So wird die Neufassung Romeos und Julias nur noch am 14. und 15. Mai 2011 jeweils um 20.00 Uhr im Kulturzentrum Reichenstrasse aufgeführt. Kartenreservierungen werden empfohlen unter Telefon 03946 – 2640. Weitere Informationen unter www.reichenstrasse.de
Text & Foto: Eike Helmholz
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10.5.2011 von Th. Loch.
In der MZ, Regionalausgabe Quedlinburg, fand sich ein Beitrag zum letzt-wochenendlichen Trödelmarkt mit Marktschreier auf der Kleerswiese, unter dem Titel „Käse-Rosi ist stinksauer“. Beklagt wurden die schlechte Besucherresonanz und die damit verbundenen schlechten Umsätze. Nun finden solche Märkte nicht selten statt und auch nicht nur in Quedlinburg, das da mit der Zeit das Interesse nachläst, sollte nicht verwunderlich sein. Das ist aber nur ein Grund, welcher herhalten kann und für Begründung sorgt. Zum Beitrag selbst habe ich heute folgenden Leserbrief per E-Mail an die MZ geschickt:
Verschieden mögen die Ursachen sein, das schöne Wetter, eine Vielzahl von parallelen Veranstaltungen, aber auch Übersättigung kann ein Grund gewesen sein. Wobei Übersättigung durchaus im doppelten Sinne zu verstehen ist. Zum einen finden solche Märkte in wachsender Regelmäßigkeit statt, wobei die Angebote sich weitestgehend wiederholen, zum anderen ist das Geld bei vielen Menschen knapper geworden und es wird vielleicht bewusster eingekauft. Das dabei so manche Illusion über Masse und billig zu Grabe getragen wurde, wäre in diesem Zusammenhang nur logisch. Denn was will Mensch z. B. mit einem Eimer Käse für 10,-€, wenn er nicht gerade Teil einer Großfamilie ist? Das von den gebotenen Mengen ein Teil höchstwahrscheinlich nicht einmal verzehrt wird, ist sicher eine Erfahrung, die so mancher in der Vergangenheit sammeln konnte. Und wo erhält man für wenig Geld schon eine gute Qualität? Vielleicht hat also auch ein Bewusstseinswandel bei den Verbrauchern eingesetzt, und es wurde sich von der Illusion manches Schnäppchens verabschiedet.
Letztlich machen bestimmte Institutionen, und dazu gehören eben auch solche Märkte, nur Sinn, wenn sie Ausnahmen bleiben und sich nicht zur Regel entwickeln. Manche Erfolgsgeschichte hat so aufgehört Erfolgsgeschichte zu sein, als sie zur wirtschaftlichen Massenware verkam. Nur wie wusste der Volksmund früher schon, „zuviel zerreißt den Sack“! Waren, die nicht gebraucht werden, mögen zwar den Einkaufsbeutel füllen, gelegentlich im Magen landen, sie belasten aber in jedem Fall den Geldbeutel, und dieser ist bei immer mehr Menschen, immer schlechter gefüllt. Ein Teufelskreis und gerade besagte Händler sind von den Folgen besonders betroffen.
Ein jedes Schnäppchen hat seinen Preis und kommt oft teuerer zu stehen, als ausgeschildert ist!
Th. Loch
Geschrieben in Veranstaltungen, Aufgefallen., Quedlinburg | Drucken | Keine Kommentare »
6.5.2011 von Th. Loch.
Irisch Folk in der Ägidiikirche Quedlinburg!
Am Sonntag den 8. Mai findet die erste Veranstaltung dieser Art in der Quedlinburger Ägidiikirche statt. Sie dient der Erhaltung der Kirche, immerhin handelt es sich um eine der ältesten Kirchen der Stadt Quedlinburg, obwohl sie zum Zeitpunkt ihrer ersten Erwähnung noch vor den Toren der Stadt lag und selbst dieses Dasein seine Spuren hinterlassen hat.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, wobei für den Erhalt dieses historischen und lebendigen Denkmals gespendet werden darf. Die Veranstaltung beginnt um 17:00Uhr und der Veranstaltungsort findet sich im nördlichen Teil der Quedlinburger Altstadt. Er ist vom Markt aus, an der Marktkirche vorbei, über die Schmale Straße, Goldstraße und Kramerstraße zu erreichen.
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4.5.2011 von Th. Loch.
Liebe Freunde des Kabaretts (und des Schlagers - oder eben auch nicht…),
dieses Thema ist längst überfällig für die Kabarettbühne und dieses Thema wird sicher auch die Gemüter spalten: unsere KABARETTgenial!-Vorstellung im Mai.
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Und da auch gerade die Texte der Schlager von teils poetischer Tiefe und gemütsanheimelnder Jauchzer sind, läuft die Vorstellung in Quedlinburg auch in der Veranstaltungsreihe “Bücherfrühling”…
Mi 04.05.2011 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | 38855 WR
Do 05.05.2011 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB
Fr 06.05.2011 | 20:00 Uhr | Kunsthof Halberstadt e.V. | 38820 HBS
Wer kennt sie nicht? Die Momente, in denen ihr euch verloren und verlassen fühlt? Die Momente, in denen ihr haltlos durch eine erkaltete Welt treibt? Die Momente, in denen ihr keinen Ausweg mehr seht? Wie wunderbar ist es, wenn genau dann eine Schlagermelodie an euer Ohr dringt und sich den Weg in euer Herz bahnt! Sarah und Michael haben herausgefunden, welch positive Wirkung der Schlager auf unsere Gemüter hat. Schlager erwärmt die Herzen! Schlager verscheucht die Einsamkeit! Schlager macht glücklich! Es kommt allein auf die Gefühle an, die der Schlager in seiner ganzen Schlichtheit transportiert.
Sarah und Michael wird nachgesagt, sie würden sich über den Schlager nur lustig machen. Das ist selbstverständlich nicht der Fall! Überzeugt Euch selbst! ‘Nicht hingehen!’ - Florian Silbereisen
Kartenvorbestellungen per Mail an kabarett@genial.ms.
Die Karten liegen dann an der Abendkasse bereit.
Mit besten Grüßen
Kabarett-Organisation
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>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de <<<
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5.4.2011 von Th. Loch.
Im Rahmen des 11. Quedlinburger Bücherfrühlings findet am 13.Aprill eine Autorenlesung im Antiquariat „Die Büchercouch“ statt:
Mittwoch, 13. April 2011, 18:00 Uhr – Autorenlesung „HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“ von und mit Witold Fischer Antiquariat „Die Büchercouch“, Steinweg 75, 06484 Quedlinburg
Das Handwerk als ältester nicht-agrarischer Wirtschaftszweig des Menschen durchlebte in seiner Geschichte umfangreiche Wandlungen. Wie es sich definiert und welche Rolle es im ökonomischen Gesamtgeschehen einnimmt, wurde in der Literatur bisher eher am Rande behandelt. In der Zeit von 1933 bis 1945 kulminierten einige Entwicklungen, die bis heute Nachwirkungen haben. Andere Erscheinungen sind dagegen verschwunden. Weshalb Handwerker fast ein halbes Jahrhundert lang um Zwangsinnung und Befähigungsnachweis rangen, wird aus den Ausführungen deutlich werden. Zugleich wird sichtbar, weshalb die NS-Demagogie unter dieser Schicht vor 1933 verfangen konnte, weshalb sich aber ab etwa 1936 Handwerker zunehmend in Opposition zum Faschismus fanden.
Eintritt frei
Geschrieben in Veranstaltungen, Quedlinburg, Historisches | Drucken | 1 Kommentar »
28.2.2011 von Th. Loch.
Kabarett März 2011
Nun ist der Februar eigentlich schon zu Ende, hat ja nur 28 Tage und 2011 ist kein Schaltjahr. Ab Morgen ist März, wobei heute schon frühlingshaftes Wetter lockt, die Sonne scheint, der Himmel ist blau und die Temperaturen liegen knapp über 0°. Und im März gibt es auch wieder eine Kabarettveranstaltung im Kulturzentrum Reichenstraße in Quedlinburg, wie ich einem E-Mail entnehmen kann. Lange braucht sich nicht mehr geduldet werden, denn schon am 06.03.2011, um 19.00Uhr wird „ein bunter Straus Neurosen“ überreicht.
Hier der E-Mailtext:
06.03.2011 > ANDREA KULKA ‘Ein bunter Strauß Neurosen’
Explosiv - feurige Rampensau serviert urkomische weibliche Erkenntnisse
Gebunden wird ein Energie geladener Strauß Neurosen, der die Lachmuskeln beiderlei Geschlechts strapaziert und eine Frage offen lässt: Ist der Eisprung eine sportliche Disziplin?
Durch ihren Humor zur schwarzen Rose mutierend, brilliert Andrea Kulka mit reinem Wortkabarett, wie auch kräftiger und zugleich engelhafter Gesangsstimme.
In verschiedenen Rollen beweist die Powerfrau eine große Wandlungsfähigkeit und liegt im ständigen Kontakt mit den Zuschauern oder ihrer Musikerin. Jeder Ein- oder Widerspruch wird durch der Kabarettistin sehr witzigen Schlagfertigkeit, wie auch großer Improvisationsgabe im Keim erstickt.
Als Voyeur im kollegialen Zickenkampf bekommt der Zuschauer satirisch-ironische, frech-frivole, absurde und auch alberne Köstlichkeiten serviert. …
www.andreakulka.de
www.kabarett-genial.de
Sonntag, 06.03.2011 - Einlass: 19:00 Uhr - Beginn: 20:00 Uhr
(Da am Samstag und am Sonntag unser Büro nur eingeschränkt besetzt ist, bitten wir um Kartenreservierungen unter: 0175 / 51 10 607)
Booking // Öffentlichkeitsarbeit
KuZ Reichenstrasse
Reichenstrasse 1
06484 Quedlinburg
03946 - 2640
www.reichenstrasse.de
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